Zahnzusatz­­versicherung

Eine Zahnzusatz­versicherung schließt die Leistungs­lücken der Kranken­kassen und bewahrt Sie vor hohen Behand­lungs­kosten beim Zahnarzt.

Zahnzusatz­­versicherung

Eine Zahnzusatz­versicherung schließt die Leistungs­lücken der Kranken­kassen und bewahrt Sie vor hohen Behand­lungs­kosten beim Zahnarzt.

Zahnzusatz­versicherung Test & Vergleich

Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bei Zahnbehandlungen sind auf das Nötigste beschränkt. Die Krankenkassen übernehmen nur die Kosten, die für den jeweiligen Befund üblich sind. Extras wie Implantate oder Inlays müssen Sie zu großen Teilen aus eigener Tasche zahlen. Eine Zahnzusatz­versicherung springt hier ein und reduziert Ihren Eigenanteil bei Zahnbehand­lungen auf ein Minimum.

Auf der Suche nach der optimalen Absicherung stehen Ihnen zahlreiche Tarife mit unterschiedlichen Leistungen zur Auswahl. Um den Überblick zu behalten, empfiehlt sich ein ausführlicher Vergleich. Hierfür sind die des Tests von Stiftung Warentest und Co. eine Grundlage. Außerdem kann Ihnen eine unverbindliche Beratung eines Experten die besten Angebote aufzeigen.

Das wichtigste zur Versicherung

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Die Kranken­kassen kommen nur zu einem geringen Teil für die Kosten von Zahnbehand­lungen auf.

Mit einer Zahnzusatz­versicherung reduzieren Sie Ihren Eigen­anteil bei aufwendigen Maß­nahmen, etwa dem Einsetzen von Implantaten oder Inlays, erheblich.

Da im Alter vermehrt Zahn­probleme auftreten und die Versicherer Sie bei Vorerkrankungen als Kunden ablehnen dürfen, sollte eine Zahnzusatz­versicherung so früh wie möglich abgeschlossen werden.

Worauf sollten Sie beim Abschluss einer Zahnzusatz­versicherung achten?

Die Vergleiche von Stiftung Warentest, Focus-Money und anderen Testinstituten beinhalten mitunter mehr als 220 Tarife. Das Angebot an Zahnzusatzversicherungen ist also riesig. Die Beiträge schwanken meist zwischen wenigen und fast 100 Euro pro Monat. Die Leistungen sind ebenso von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. Doch welche Punkte müssen Sie auf der Suche nach der passenden Zahnzusatzversicherung wirklich beachten?

Leistungen: Der Leistungskatalog der Zahnzusatz­versicherung ist vielfältig. Sie sichern sich beispielsweise Kosten­erstattungen für Wurzelbehandlungen, Kronen, Implantate oder auch vorsorgende Maß­nahmen wie professionelle Zahn­reinigungen. Doch Achtung: Auch eine Zahnzusatz­versicherung leistet nur bei medizinisch notwendigen Behandlungen. Die Kosten für kosmetische Eingriffe wie Bleaching werden nicht erstattet.

Kosten: Wie hoch der Beitrag für eine Zahnzusatz­versicherung ausfällt, hängt unter anderem von Ihrem Alter, Ihren Vor­erkrankungen und Ihren gewünschten Leistungen ab. Im Vergleich der Stiftung Warentest zeigte sich, dass ein 43-jähriger Modell­kunde zwischen zehn und 55 Euro pro Monat zahlen muss. Damit erhalten Sie in der Regel zwischen 80 und 95 Prozent Kosten­erstattung bei Zahn­behandlungen. Da gerade Zahnersatz oft 1.000 Euro und mehr kostet, sparen Sie mit einer Zahnzusatz­versicherung mehrere hundert Euro.

Gesundheitsfragen: Vor Abschluss einer Zahnzusatz­versicherung müssen Sie Gesundheits­fragen beantworten. Damit schätzen die Versicherer das Risiko künftiger Erkrankungen ein. Dies wirkt sich dann auf Ihren Beitrag aus. Dennoch sollten Sie die Gesundheits­fragen auf jeden Fall ehrlich beantworten. Machen Sie bewusst falsche Angaben, droht Ihnen der Verlust des Versicherungs­schutzes.

Wartezeit: Der volle Schutz Ihrer Zahnzusatz­versicherung greift in der Regel erst nach drei bis acht Monaten. Während dieser Wartezeit zahlen Sie zwar schon Beiträge, können aber noch keine Leistungen in Anspruch nehmen. So soll verhindert werden, dass Sie erst im Ernstfall eine Zahnzusatz­versicherung abschließen und nach der Mindest­laufzeit sowie Inanspruch­nahme der Kosten­erstattung wieder kündigen.

Wer sind die Testsieger im Zahnzusatz?

Zahnzusatz­versicherung: Das sind die Testsieger von Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest machte sich im Frühjahr 2018 (Finanztest Ausgabe 05/2018) zur Aufgabe, den Versicherten einen Überblick im Tarifdschungel zu verschaffen. 220 Angebote zur Zahnzusatzversicherung wurden einem ausführlichen Test unterzogen. Dabei stellten die Tester große Leistungsunterschiede fest. Insgesamt wurden 70 Tarife mit der Note „sehr gut“ bedacht, über 40 Versicherungen sind allerdings nur „befriedigend“ oder „ausreichend“.

Die Beiträge wurden im Vergleich anhand eines 43-jährigen Musterkunden berechnet. Dabei untersuchte die Stiftung Warentest die Kostenerstattungen bei Inlays und Implantaten, der Regel- und Privatversorgung sowie die jährlichen Leistungsobergrenzen. Die folgenden sechs Tarife schneiden am besten ab und erstatten zusammen mit den Leistungen der Krankenkasse 100 Prozent der Zahnbehandlungskosten.

Die Bayerische, Tarif „Zahn Prestige“, 58 Euro pro Monat

DFV, „ZahnSchutz Exklusiv 100“, 56 Euro pro Monat

HanseMerkur, „EZL“, 60 Euro pro Monat

DKV, „KombiMed KGTP100“, 54 Euro pro Monat

ARAG, „Dent100“, 74 Euro pro Monat

Focus-Money: Welche Zahnzusatz­versicherung hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis?

Ein weiterer Test zur Zahnzusatzversicherung kommt vom Wirtschaftsmagazin Focus-Money (Ausgabe 15/2018) in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke und Bornberg. Im Vergleich wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis von 227 Zahnzusatzversicherungen geprüft. Die Leistungen wurden dabei mit 70 Prozent in der Gesamtnote stärker gewichtet als die Beiträge, die 30 Prozent ausmachten.

Nur Continentale (Tarif „CEZP-U“) erreicht hierbei die Bestnote „hervorragend“. 17 Versicherer verdienen sich ein „sehr gut“, darunter AXA („Dent Premium-U“) und Signal („ZahnTop“). Der Vergleich von Focus-Money zeigt, dass die passende Zahnzusatzversicherung stark von den persönlichen Bedürfnissen hinsichtlich Preis und Leistungen abhängt. Daher empfiehlt sich eine persönliche Beratung durch einen Versicherungsexperten, um die optimale Absicherung zu erhalten.