Tierkranken­versicherung
Mit der richtigen Tierkranken­versicherung ermöglichen Sie Ihrem Hund, Ihrer Katze oder Ihrem Pferd die beste medizinische Behandlung – ohne Angst vor hohen Kosten.

Tierkranken­versicherung Test & Vergleich

In Deutschland gibt es über 13 Millionen Katzen, acht Millionen Hunde und eine Million Pferde. Sie alle müssen im Laufe ihres Lebens zum Tierarzt, sei es wegen einer Routineuntersuchung, Schutzimpfung oder einer akuten Erkrankung. Doch insbesondere wenn eine umfangreiche Behandlung oder Operation notwendig ist, sorgen sich viele Besitzer um die hohen Tierarztkosten. Mit einer Tierkrankenversicherung ermöglichen Sie Ihrem Liebling die beste medizinische Behandlung, ohne sich verschulden zu müssen.

So wichtig eine gute Tierkrankenversicherung als Schutz gegen hohe Behandlungskosten ist – die Leistungen und Kosten der Anbieter werden eher selten geprüft. Die wenigen Untersuchungen wie der Vergleich von der Stiftung Warentest oder der Test von ServiceValue stellen zudem nur eine erste Orientierung dar. Um die passende Absicherung für Ihren Hund, Ihre Katze oder Ihr Pferd zu finden, ist ein auf Ihren Vierbeiner zugeschnittenes Angebot der richtige Weg.

Das wichtigste zur Versicherung auf einen Blick

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  1. Eine gute Tierkranken­versicherung deckt alle wichtigen Behandlungs­kosten beim Tierarzt ab, sei es eine Zahnstein­entfernung oder teure OP an der Hüfte.
  2. Einige Anbieter versichern Ihr Tier nur bis zu einem bestimmten Alter. Um eine Tierkranken­versicherung sollten Sie sich daher so früh wie möglich kümmern.
  3. Die Tarife unterscheiden sich teils stark in ihren Leistungen und bei der Höhe der Selbst­beteiligung. Ein individueller Vergleich ist daher für die persönlich beste Absicherung Ihres Lieblings unerlässlich.

Worauf sollten Sie beim Abschluss Ihrer Tierkranken­versicherung achten?

Versicherungssumme bei Operationen: Je nach Versicherer und Tarif sind die OP-Kosten für Ihren Hund, Ihre Katze oder Ihr Pferd auf wenige Tausend Euro gedeckelt. Bei einer umfangreichen Operation drohen Sie auf den verbliebenden Kosten sitzen zu bleiben.

GOT-Satz: Behandlungen an Ihrem Liebling werden über die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abgerechnet. Die Mediziner können dabei den ein- bis dreifachen Satz für ihre Leistungen in Rechnung stellen. Ihre Tierkrankenversicherung sollte mindestens den zweifachen Satz abdecken.
Wartezeiten: Nach Abschluss der Tierkrankenversicherung gelten mitunter Wartezeiten, bis Sie die Leistungen Ihrer Versicherung in Anspruch nehmen dürfen. Suchen Sie sich daher einen Anbieter heraus, der eine möglichst kurze Karenzzeit vorsieht.
Kosten: Je nach Art und Rasse variieren die Kosten für die Tierkrankenversicherung erheblich. In der Regel gilt: Je jünger Ihr Tier bei Abschluss ist, desto günstiger fällt der Beitrag aus. Für einen einjährigen Schäferhund gibt es bereits Tarife ab 26 Euro im Monat, für eine einjährige Hauskatze ab 15 Euro.

Tierkranken­versicherung im Test bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat 2016 einen Tierkrankenversicherung Test durchgeführt. Anstatt Testsieger zu nennen, hat die Verbraucherorganisation die Versicherungsbedingungen und Jahresbeiträge für ein gesundes, dreijähriges Haustier gegenübergestellt. Somit bietet Ihnen der Vergleich einen guten Überblick über die Anbieter zur Tierkrankenversicherung. Ob die jeweiligen Angaben 2019 stimmen, sollten Sie vor Abschluss Ihrer Katzen- beziehungsweise Hundekrankenversicherung allerdings noch einmal überprüfen.

Tierkrankenversicherungen im Test bei Stiftung Warentest

Für den Test wurden unter anderem die folgenden Tierkranken­versicherungen und Kriterien berücksichtigt.

Selbst­beteiligung 20 % für OPs ab 5. Lebens ­ jahr 20 % Indivi ­duelle Verein­barung 20 %
GOT-Satz 3 2 1-2 2
Wartezeit 3 Monate 3 Monate 30 Tage 3 Monate
Erstat­tung von Vors­orge­behand­lungen 100 Euro 70 Euro 100 Euro -
Höchst­grenze OP-Kosten unbegrenzt unbegrenzt unbegrenzt 9000 Euro
Jahres­beitrag für Jack Russell 589 Euro 515 Euro 1.263 Euro 592 Euro
Jahres­beitrag für Wohnungs­katze 311 Euro 257 Euro 430 Euro 283 Euro

Die Jahresbeiträge für die Hunde- und Katzenkrankenversicherung erscheinen auf den ersten Blick sehr hoch. Allerdings macht sich die Tierkrankenversicherung schon bei der ersten Operation bezahlt. Eine Hüft-OP beim Hund kann ohne weiteres zwischen 1.000 Euro und 2.000 Euro kosten, eine Harnsteinentfernung bei einer Katze um die 400 Euro.

Die Stiftung Warentest hat 2016 auch einen Vergleich für die Pferdekrankenversicherung vorgenommen. Allerdings konzentrierte sie sich dabei auf Tarife, die nur Operationskosten erstatten. Lediglich der Versicherer Uelzener bot zum damaligen Zeitpunkt eine Tierkrankenversicherung, die OPs unbegrenzt übernommen hat. Für den „Premium“-Tarif wurden dafür 280 Euro im Jahr fällig. Der „Grundschutz“ von Allianz kostete dagegen 306 Euro jährlich, wobei Operationen bis 10.000 Euro abgedeckt sind.

Tierkranken­versicherung im Vergleich: Wie fair sind die Versicherer?

Im Tierkranken­versicherung Test des Analyseinstituts ServiceValue im Sommer 2018 hatten Kunden die Möglichkeit, die Fairness ihres Versicherers zu bewerten. Wie gut sind beispielsweise die Mitarbeiter erreichbar? Wie verbindlich sind deren Aussagen? Würden Versicherte ihre Tierkrankenversicherung weiterempfehlen?

Zwölf Anbieter wurden im Vergleich berücksichtigt, von denen die Kunden Agila, Allianz und Uelzener eine sehr hohe Fairness bescheinigten. Eine gute Gesamtbewertung erhielten zudem DEVK, Gothaer, R+V sowie Zurich.

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