Tierhalter­­­­haftpflicht­­­­versicherung
Fügt Ihr Tier anderen Menschen einen Schaden zu, haften Sie dafür. Davor schützt eine Tierhalter­haftpflicht.

Tierhalter­haft­pflicht­­versicherung Test & Vergleich

Mit einer Tierhalterhaftpflichtversicherung können sich Hunde- und Pferdebesitzer vor hohen Kosten schützen. Denn fügt der Vierbeiner anderen Menschen einen Schaden zu, wird allein der Halter in die finanzielle Verantwortung gezogen. Ein Blick auf verschiedene Testsieger verschafft einen ersten Überblick über die zahlreichen Tarife. Mit einem individuellen Vergleich finden Tierhalter dagegen ein leistungsstarkes und dennoch günstiges Angebot, das zu ihren Wünschen passt.

Das wichtigste zur Versicherung

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  1. Da Ihr Vierbeiner nicht selbst für die Schäden aufkommt, die er verursacht, benötigen Sie eine Tierhalter­haftpflicht­versicherung. In manchen Bundes­ländern ist sie für Hundehalter gar gesetzlich vorgeschrieben.
  2. Große Tiere wie Pferde und Hunde können erhebliche Sach- und Personen­schäden anrichten, weswegen Sie auf eine hohe Versicherungs­summen achten sollten.
  3. Kosten, die durch kleine Haustiere wie Hamster, Kaninchen oder Vögel verursacht werden, sind über Ihre private Haftpflicht­­versicherung abgedeckt und müssen nicht extra versichert werden.

Hundehalter­haftpflicht verpflichtend?

Die Hundehalterhaftpflichtversicherung ist in manchen Bundesländern wie Berlin, Hamburg und Niedersachsen für alle Hunde Pflicht. In anderen Regionen brauchen hingegen nur die Besitzer bestimmter Hunderassen, die als gefährlich eingestuft sind, eine solche Absicherung. Da sich die Bestimmungen jedoch häufig ändern und Hundehalter generell das Risiko der „typischen Tiergefahr“ tragen, sollten auch sie nach passenden Angeboten für eine Hundehaftpflichtversicherung Ausschau halten.

Ist die Hundehaftpflicht eine pflicht?

Hundehaftpflicht­versicherung Test: Stiftung Warentest warnt vor großen Preisunterschieden

Während die Besitzer von kleinen Tieren wie Vögeln, Katzen oder Hamstern über die private Haftpflichtversicherung im Schadensfall abgesichert sind, brauchen Hundebesitzer eine eigene Versicherung für den Vierbeiner. Die Stiftung Warentest hat in ihrem Hundehalterhaftpflichtversicherung Test nach den besten Tarifen gesucht (Finanztest 4/2016). Dafür hat das Verbrauchermagazin 116 Angebote unter die Lupe genommen. Um im Vergleich berücksichtig zu werden, müssen die Tarife verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören unter anderem:

Eine Versicherungs­summe von mindestens fünf Millionen Euro
Vermögens­schäden sind bis 50.000 Euro abgedeckt
Miet­sach­schäden werden bis zu 250.000 Euro über­nommen
Hunde­hüter sind versichert
Leistungen auch bei Verstoß gegen Halter­pflicht

Die Ergebnisse: Das sind die vier Top-Angebote mit den niedrigsten Beiträgen:

NV − Premium 58 Euro
Ammer­länder − Com­fort 60 Euro
Bavaria Direkt / Ovag − Hunde-Haft­pflicht­versicherung 61 Euro
Hanse­Merkur − Tier­halter­haft­pflicht-Versicherung 61 Euro
Quelle: Finanztest 4/2016
Deckt die Hundehaftpflicht mietschäden ab?

Welche Hundehaftpflicht­versicherungen decken Mietschäden am besten ab?

Im Juni 2017 haben auch die Experten des Analysehauses Ascore Das Scoring GmbH einen aktuellen Test für die Hundehaftpflichtversicherung durchgeführt. 52 Versicherer wurden hinsichtlich ihrer Leistungen bei Mietschäden durch den Vierbeiner überprüft. Die Tester haben sich beispielsweise gefragt, ob die Anbieter auch leisten, wenn der Hund den Türrahmen zerkratzt oder das Sofa in der Ferienwohnung zerbeißt.

Der Tarif „HundePremium 2.0“ von NV-Versicherungen ist mit 46,41 Euro im Vergleich für 2017 der günstigste der insgesamt sieben Angebote, welche die Bestnote bekommen.

Stiftung Warentest prüft Pferde­haftpflicht: Günstigste Tarife im Test für unter 100 Euro

Auch zur Pferdehaftpflichtversicherung hat die Stiftung Warentest im Frühjahr 2016 (Finanztest 4/2016) einen Vergleich vorgenommen und dafür ähnliche Kriterien vorausgesetzt wie bei der Hundehaftpflichtversicherung. So beträgt die Versicherungssumme in jedem Fall mindestens fünf Millionen Euro. Weiterhin sollten Fohlen wenigstens sechs Monate lang mit abgesichert sein und der Tarif sollte neben Flur- auch Deckschäden begleichen. Im Test zeigen sich gravierende Preisunterschiede zwischen den einzelnen Tarifen. Während zwei Versicherer mit Angeboten für unter 100 Euro im Jahr aufwarten, kostet die Absicherung für das Pferd bei anderen Anbietern mehr als 250 Euro. Die beiden günstigsten Angebote sind:

GVO − Smart and easy (91 Euro pro Jahr)
NV-Versicherungen − Premium (94 Euro pro Jahr)
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