Unfallversicherung |
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Für wen ist die Unfallversicherung?
Die Unfallversicherung ist prinzipiell für jeden geeignet, ob berufstätig oder nicht, ob jung oder alt. Insbesondere aber für Menschen, die wegen Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherungen abschließen können, Personen ohne Beruf sowie Kinder und Jugendliche. Kinder bis 3 Jahre haben gar keinen gesetzlichen Unfallschutz, später nur auf dem Weg von und zur Schule bzw. Kindergarten.
Aber nicht jeder bekommt auch den notwendigen Unfallschutz, denn die Versicherer prüfen auch mögliche Vorerkrankungen, die zum Unfall führen können. In einem solchen Fall kann es schon mal zur Ablehnung oder Beitragserhöhung kommen.
Die Leistungen?
Bei einer dauerhaften Gesundheitsschädigung durch einen Unfall zahlt die Versicherung in Abhängigkeit der Beeinträchtigung einen Prozentsatz der vereinbarten Summe. So wird der Verlust eines Beines z.B. mit 70% und der Verlust des Zeigefingers mit 10% bewertet. |
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Worauf muss ich besonders achten? |
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Wählen Sie einen Vertrag ohne die sogenannte Prämienrückgewähr. Von den deutlich höheren Beiträgen wird dabei lediglich ein Teil angelegt und dann wieder zurückbezahlt.
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Gehen sie nach einem Unfall sofort zum Arzt und melden ihn der Unfallversicherung.
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Die Versicherungssumme? |
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Als Faustregel gilt: Die Versicherungssumme sollte mindestens das 10-fache der jährlich benötigten Lebensunterhalts-Kosten betragen. Wer z.B. monatlich 1000 Euro Rente braucht, sollte somit 120.000 Euro Versicherungssumme (=Vollinvalidität) wählen. |
Die Kosten? |
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Die Kosten sind abhängig von der sogenannten Progression. Bei einer einfachen bzw. linearen Progression werden z.B. bei 50% Invalidität 50% der Versicherungssumme und bei Vollinvalidität die gesamte vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Bei sogenannten Mehrleistungs- bzw. Progressionstarifen werden bei hohen Invaliditätsgraden wesentlich höhere Auszahlungen geleistet (z.B. bei 75% Invalidiät die doppelte Versicherungssumme und bei 100% Invalidität die 5-fache Versicherungssumme).
Die Mehrleistungs- bzw. Progressionstarife sind deswegen teurer. Das existenzielle Risiko der Invalidität wird aber besonders gut abgesichert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist besser. Deshalb ist ein Progressionstarif mit einer niedrigeren Versicherungssumme empfehlenswert.
Ein 30-jähriger Mann erhält einen leistungsstarken Versicherungsschutz mit hoher Progression und einer Versicherungssumme von 100.000 Euro ab 80 Euro jährlich. |
Pro und Contra |
Pro
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finanzielle Absicherung des Risikofaktors Invalidität
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günstiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung.
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keine Zuschläge aufgrund von Vorerkrankungen
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Contra
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deckt nur Unfälle ab, nicht Invalidität
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nicht versichert sind Unfälle aufgrund von Trunkenheit, Schlaganfällen oder Ohnmacht des Versicherten
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Praxis-Tipp! |
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Der Progressionstarif bietet das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Versicherungssumme kann dabei etwas niedriger gewählt werden.
Ein langfristiger Vertrag bietet bei der Unfallversicherung keine Vorteile. Überprüfen Sie deshalb am besten jährlich die Preise und wechseln Sie gegebenenfalls die Versicherung.
Falls in Ihrer Familie mehrere Mitglieder eine Unfallversicherung benötigen, prüfen Sie Gruppentarife. Diese sind teilweise deutlich günstiger zu haben. |
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