Private Unfallversicherung Vergleich

Private UnfallversicherungMit einer privaten Unfallversicherung schützen sich Versicherte vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. Denn verletzen sie sich bei einem solchen so schwer, dass Folgeschäden bleiben, erhalten die Unfallopfer von ihrem Versicherer finanzielle Unterstützung. Allein auf die gesetzliche Unfallversicherung sollte sich niemand verlassen.

Unfälle passieren am häufigsten im Haushalt oder in der Freizeit

Beim Fußball umgeknickt und beim Hinfallen das Handgelenk gebrochen oder bei der Hausarbeit gestolpert und das Bein angeknackst – Unfälle passieren schnell, vor allem in der Freizeit und zu Hause. Arbeitnehmer sind immerhin auf der Arbeit sowie auf dem Weg dorthin und wieder zurück nach Hause über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Doch dies ist nur ein schwacher Trost, denn die gesetzlichen Leistungen sind gering, insbesondere, wenn Betroffene durch den Unfall dauerhaft körperlich eingeschränkt sind. Eine private Unfallversicherung schließt nicht nur diese Versorgungslücke, sondern schützt Versicherte umfassend in jeder Lebenslage.

Leistungen der privaten Unfallversicherung

Eine private Unfallversicherung bietet unterschiedliche Leistungen. In der Regel wird eine Summe bzw. eine monatliche Unfallrente festgelegt, die bei Invalidität oder Tod im Zuge eines Unfalls gezahlt wird. Zudem können Zusatzleistungen wie Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld vereinbart werden. Die Leistungen nach einem Unfall hängen vom Grad der Invalidität ab. Dabei bestimmt die sogenannte Gliedertaxe, wie schwer eine Verletzung ist. Bei einem Unfall, bei dem ein Daumen verloren wird oder dieser in der Folge nicht mehr bewegungsfähig ist, entspricht der Invaliditätsgrad beispielsweise 20 Prozent. Versicherte erhalten dann 20 Prozent der vereinbarten Deckungssumme von ihrer privaten Unfallversicherung.

Was es bei der privaten Unfallversicherung zu beachten gilt

Neben einer hohen Grundsumme – Experten empfehlen das Zwei- bis Dreifache des jährlichen Bruttoeinkommens – sollten Interessierte auch eine hohe Progression vereinbaren. Durch sie erhöht sich die Auszahlungssumme. Bei einer Progression von 350 Prozent erhalten Versicherte bei Vollinvalidität statt vereinbarter 100.000 Euro 350.000 Euro. Eine solch hohe Summe ist dabei durchaus angemessen. Wer seinen Lebensunterhalt durch Arbeit nicht mehr finanzieren kann, weil er durch einen Unfall dazu nicht mehr in der Lage, muss schließlich den Verdienstausfall auf Dauer ausgleichen.

 

Doch nicht nur Angestellten und Selbständigen empfiehlt sich eine private Unfallversicherung. Auch für Kinder ist sie sinnvoll, um mit dem Geld möglicherweise notwendige Umbaumaßnahmen zu finanzieren. Gleiches gilt für Rentner. Sie können zudem mit einer Unfallrente Hilfskräfte bezahlen, die ihnen im Alltag unter die Arme greifen.

Private Unfallversicherung: Vergleich findet schnell optimale Angebote

Abhängig von den gewünschten Leistungen unterscheiden sich die Anbieter preislich stark. Wer nicht vergleicht, droht so nicht nur zu viel für seinen Versicherungsschutz zu zahlen. Auch die Leistungen können bei annähernd gleichen Beiträgen unterschiedlich ausfallen, sodass sich ein Unfallversicherung Vergleich doppelt lohnt. Dabei können Interessierte im Wesentlichen entscheiden, wie hoch ihre Auszahlungssumme, die Progression und gegebenenfalls die monatliche Unfallrente sowie die Leistungen bei Todesfall und Krankenhausaufenthalt sein sollen. Danach filtert der Unfallversicherung Vergleichsrechner die passenden Angebote heraus. Diese können dann noch einmal individuell nach Zahlweise und Leistungsumfang sortiert werden.

 

Ein Unfallversicherung Vergleich bedeutet für Personen, die eine private Unfallversicherung abschließen oder sich genauer zu bestimmten Angeboten informieren wollen, eine enorme Zeitersparnis. Denn schneller kommen sie nicht zu den für sie optimalen Tarifen.