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Erhebungen zufolge resultieren nur 10 Prozent der Fälle von Berufsunfähigkeit aus einem Unfall. Wer sich gegen Berufs- unfähigkeit versichern will, braucht daher eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV). Die Unfallversicherung ist aber sinnvoll, wenn Sie wegen Ihrem Gesund- heitszustand keine BUV abschließen können.
Zuerst informieren und dann Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung starten.
Der Staat verweigert oft selbst in Fällen plötzlicher Schwerbehinderung Leistungen. Die staatliche Erwerbsminderungsrente bewegt sich real durchschnittlich zwischen 250 und 750 Euro monatlich.
Daher sollten Sie unbedingt mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung Vorsorge treffen. Sie können dann festlegen, in welchen Fällen und in welchem Umfang Ihnen die Versicherung helfen soll. Die private Absicherung kann enorm hilfreich sein, wenn die staatliche Unterstützung nicht genügt, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. In jedem Fall sollten Sie zu- nächst zwischen verschiedenen Tarifen kostenlos vergleichen.
» Die Berufsunfähigkeit ist nicht zu verwechseln mit der Erwerbsunfähigkeit. Das heißt, wer zum Beispiel aufgrund eines Bandscheibenschadens nicht mehr als Dachdecker arbeiten kann, ist womöglich dennoch in der Lage, in einem Baumarkt als Verkäufer zu arbeiten.
Es gibt jedoch die Möglichkeit, sich gegen die Berufsunfähigkeit privat zu versichern. Die Berufsunfähigkeitsversicherung tritt ein, wenn Sie infolge von Krankheit, Unfall oder körperlichem Verfall Ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Sie zahlt, wenn Sie Ihren Beruf zu mindestens 50% nicht mehr ausüben können.
»Jeder vierte Deutsche wird vor dem Rentenalter berufsunfähig. Die aktuelle staatliche Erwerbsminderungsrente reicht dann für Ihren Lebensunterhalt in der Regel nicht mehr aus, sodass eine zusätzliche private Absicherung zur Aufrechterhaltung des Lebensstandards notwendig ist. Auch die Stiftung Warentest, Verbraucherverbände und Versicherungsratgeber erachten eine Berufsunfähigkeits- versicherung als unerlässlich.
» Vergewissern Sie sich, dass die Versicherung keinen Vertragsausschluss für bestimmte Erkrankungen enthält. Der Ablaufzeitpunkt sollte nicht zu früh gewählt werden, da viele erst ab einem Alter von 55 berufsunfähig werden. Vereinbaren Sie eine Rente, die 75 Prozent Ihres Nettoeinkommens mit 45 Jahren beträgt. Der Vertrag sollte möglichst keine „abstrakte Verweisung“ enthalten, da Sie sonst bei Berufsunfähigkeit eventuell einen anderen Beruf ausüben müssen und keine Rente erhalten.